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Das Kanu der vielen Möglichkeiten - Tipps und Tricks

 

 

 

 

Als ehemaliger Ranger im Jasper Nationalpark half mir das Ally viele male schnell von A nach B zu gelangen.

  

Als Ally vor bald 40 Jahren auf dem norwegischen Markt eingeführt wurde, glaubten wenige an dieses dünne und allem Anschein nach zerbrechliche Fahrzeug. Aber die Zeit sollte erweisen daß sie sich irrten denn heute ist gerade Ally eines der meistverkauften in Norwegen produzierten Kanus und erste Wahl auf unzähligen Expeditionen und Langstreckentouren. Und das nicht nur weil es zusammenlegbar, sondern auch weil es ungeheuer leicht ist, sehr gute Eigenschaften im Wasser hat und Verhältnisse meistert, in denen andere Konstruktionen kapitulieren müssen.

 

Leicht und funktional
Das Allyprinzip unterscheidet sich von anderen Kanutypen dadurch, daß es auseinander genommen in einem Sack oder in einer Tasche verstaut werden kann. Bei anspruchsvollen Portagen können Außenhaut, Spanten und Bodenmatte auf mehrere Nutzer verteilt und in Rucksäcken leicht lange Strecken über Land transportiert werden. In einem Sack ist das Volumen des Kanus auf ein Minimum reduziert, und es ist leicht als Fracht in öffentlichen Verkehrsmitteln zu transportieren. Ist man auf Flugtransport angewiesen, spart man so die Montage des Kanus auf Pontons oder die Nutzung anderer kostenintensiver Frachträume: es kann in der Kabine einer Cessna, Beaver oder anderer Kleinflugzeuge verstaut werden. Im Winter kann das Allykanu demontiert und an einem Ort gelagert werden, an dem es nicht im Wege ist.

Für viele Langstrecken - und Wildnispaddler ist das Gewicht des Kanus entscheidend. Hier sammelt Ally Punkte, da es das leichteste Kanu seiner Art auf dem Markt ist. Ein Gewicht von 15-18 kg (je nach Modell) ist wohl für jeden akzeptabel. Schwere Kanus halten viele davon ab, Touren mit Portagen von Wasser zu Wasser oder vorbei an Stromschnellen und gefährlichen Partien zu unternehmen. Mit einem Leichtgewicht wie Ally schrecken solche Herausforderungen nicht ab. Das Kanu kann sowohl geschultert als auch demontiert, auf beide Paddler verteilt und so auf den Weg gebracht werden.

 

 

 

Eine geniale Konstruktion - bestehend aus 3 Teilen:

  • wasserfesten Außenhaut

  • 15mm-Schaumstoffmatte im Boden, die Auftrieb, Schutz und Isolation gibt

  • Aluminiumrohr für den tragenden Rahmen aus salzwasserbeständigem, zusammensteckbarem Aluminium.

Die Außenhaut ist aus einem Nylongewebe (nicht wie in vielen Foren immer als Glasfaser benannt), das mit einem sehr starken und flexiblen Kunststoffmaterial getränkt ist. (LKW Blachen sind nur beidseitig belegt und haben ein anderes Gewebe). Da Nylon die Eigenschaft hat wie ein Schwamm zu wirken bekommt so die Haut eine enorme Reissfestigkeit und eine sehr geringe Alterung gegen UV-Strahlung sowie Kälte und Eis.

 

Die Schaumstoffmatte ist das Herz des Allys. Steine federn dort wo die Haut ist ab. Die Haut gibt nach und so können keine Löcher entstehen. Bei einem festen Boot würde hier eine tiefe Kerbe entstehen, beim Ally nicht. Die Matte selber hat eine eigene Auftriebseigenschaft und macht somit das Boot in einer Art und Weise unsinkbar. Bei Fahrten auf Flüssen sind aber aus Sicherheitsgründen wie bei den Festkanadier Spitzenauftriebskörper zu empfehlen.

 

Die Aluminiumstangen sind aus einer Legierung, welche aus dem Flugzeugbau kommt und ist deshalb sehr stark korrosionsbeständig. Da die Rohr nicht eloxiert sind, behalten die Stangen ihre elastische Eigenschaft. Eloxierte Stangen wie bei anderen Faltbooten verlieren ihre Biegsamkeit und brechen bei grossen Flussbewegungen. Beim Ally können verbogene Rohre einfach von hand zurückgebogen werden.

 

Federn halten die Längsspanten zusammen und erleichtern so die Montage. Gebrochene Federn können einfach vor Ort ausgetauscht werden.

 

Gebrochene Rohre können mit den im Expeditionsset vorhandenen Rohrstücken einfach repariert werden. Die Ally Rohre sind keine Normrohre von 16x1.5mm. Es sind Spezialmasse. So verringern das Gewicht nicht nur um 50%, sondern lassen auch ein geniales Reparatursystem zu.

 

Die Kunststoffteile können einfach ersetzt werden. Mit dem Bohrer entfernen Sie die Nieten, wärmen den Kunststoff mit dem Fön auf 24 Grad und schon geht es einfach. Bei der Montage verfahren Sie umgekehrt.

 

Erste Wahl für Langstrecken- und Expeditionspaddler
Da das Allyboot leicht ist und unter jeglichen Umständen gepaddelt und demontiert werden kann, ist es zur ersten Wahl für sehr viele Expeditionspaddler geworden.

 

Auf folgenden Expeditionen habe ich mein Ally eingesetzt:

1988 Yukon, Athabasca River

1990 unbekannte Flüsse im Altai Gebirge Sibirien

1991 Alsek, Dezadesh, Kathleen River, Twitsmuir River, Stikine, Athabasca

1994 Grand Canyon oberer Teil

1996 Bolivien Dschungel Maipiri nach Rurrenabaque

1997 Venezuela Orinocco Oberlauf, sowie zu den Angel Falls

1998 blauer Nil, Zambezi oberhalb Viktoria Falls

2010 erste Winterbefahrung des Oberlauf Urnäsch WW 4-5

2012 Winterbegehung, Abseilen Ofenloch und Oberlauf Necker

2013 Ally Abseilaktion Säntis - Schwägalp

2014 Projekt Ally auf Dufourspitze mit Kite und Ski

 

 

 Große Belastungs- und Tragekapazität
Ally hat kein wasserdichtes Schott, da die Bodenmatte genügend Auftrieb erzeugt. Damit ist zusätzlich zum großen Raum in der Mitte reichlich Stauraum in beiden Steven gegeben. Ein 15-, 16,5- oder 17-Fuß-Kanu bietet damit hinreichend Platz für eine Familie mit zwei Erwachsenen, Kind und Gepäck für eine Langtour. Soll ein Hund mitgenommen werden, lohnt sich eine Decke, die die Bodenmatte vor den Hundekrallen schützt. Ein 16,5-Fuß Ally lädt ganze 380 kg und das sollte genug sein, um alle Nutzer zufriedenzustellen - sofern man nicht einen ganzen Haushalt transportieren will.

 

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